Mit dem Cool Down Friday hat der dreitägige Gigathlon 2009 in St.Gallen begonnen.

Die rund 5'500 Gigathleten und 770 Supporter sind in der Ostschweiz angekommen. Innert weniger Stunden wurde auf der Kreuzbleiche ein leuchtend rotes Zeltmeer aufgebaut. Die Gigathleten starteten am Nachmittag zur Cool Down Etappe rund um die Stadt St.Gallen. Dabei stand für einmal nicht der Wettkampf gegen die Uhr im Vordergrund. Die Gigathleten konnten ihre ersten Disziplinen getreu dem Motto „Timeless Moments“ ohne Zeitdruck absolvieren. So blieb genügend Zeit, die Strecke zu geniessen sowie Körper, Geist und Material auf den Gigathlon 2009 einzustimmen.

Auch das rum3ber-Team stimmte sich gelassen und das schöne Wetter geniessend auf den Gigathlon ein. Ich begleitete das Team während den zeitdrucklosen Etappen und Wechsel. Es war toll die Stimmung ohne Wechsel- und Zeitstress zu erleben und ich hatte auch das Gefühl, dass das Team so in die Gigathlonwelt eintauchen und sich auf die beiden Herausforderungen am Samstag und Sonntag einstellen konnte.

Wir wünschen dem Team alles erdenklich Gute und das sie gesund und glücklich über die eigene und Teamleistung die Tage abschliessen können.

Samstag

Mit einer drei Kilometer langen Schwimmstrecke von Rorschach nach Altenrhein startete Sandra in den Hilly Saturday und fand optimale Bedingungen vor. Nicht nur die angenehmen Wassertemperaturen von rund 23 Grad trugen zu einem perfekten Start bei, sondern auch der Sonnenaufgang prägte die Schwimmstrecke.

Sandra absolvierte ihre Schwimmstrecke von 3 km mit Bravour (0:59:05) und konnte Nik mit den Inlinern auf die Strecke schicken.

Nach einem Traumstart beim Schwimmen und ersten „timeless moments“ ging es auf die längste je gefahrene Inlinestrecke an einem Gigathlon entlang dem Rheindamm. Der befürchtete Gegenwind blieb aus und Nik konnte die Strecke richtig „geniessen“. Nik flog förmlich über die 57 km, sicherte sich persönlich von allen Inlinern den Platz 59 (von 838) in einer Zeit von 1:55:57.

Unerbittliche 28 Grad misst das Thermometer in Schaan. «Die Gigathleten werden auf der Velostrecke sehr stark gefordert. Oben dürfte es etwas kühler sein», so Stephan Ramseier, Streckenchef Velo. Bloss: bis das Faschinajoch und das Furkajoch auf 1759 Meter über Meer überwunden sind, müssen zuerst 1700 Höhenmeter bezwungen werden. Gaby übernahm den Chip und machte Velostrecke durch Lichtenstein und Österreich. Die Strecke wurde noch am Vorabend als gefährlich ausgerufen und trotzdem schaffte Gaby in nur 4:07:53 ihr Rennen abzuschliessen.

Die Laufstrecke des Hilly Saturday von Oberriet auf den Hohen Kasten ist mit Bestimmtheit ein Pièce de Résistence des Tages. 1400 Höhenmeter waren auf der 12 Kilometer langen Strecke zu erklimmen.  Christoph meisterte die Strecke in der Gesamtklassierung als 157 in einer Zeit von 1:40:24.

Nun bekomme ich gerade ein SMS auf mein Handy, dass auch Peter  den ersten Tag geschafft hat und die Strecke von 40 km / 1400 Hm in 2:22:04 abgebiket hat.

Das Team beendet somit den ersten Gigathlontag in 11:05:23 und einem Gesamtrang von 268!

GRATULATION


Sonntag

Die Inline-Etappe wird dem Motto des Tages mehr als gerecht. Nik flog förmlich von Wittenbach an den Bodensee hinunter bis ins 43 Kilometer entfernte Kreuzlingen. In einer Wahnsinnszeit von 0:58:25 h (Schnitt: 44,2 km/h) platzierte er sich selbst auf Rang 6!!!

In der Wechselzone Kreuzlingen im Schwimmbad Hörnli herrscht bereits reger Betrieb. Bei Wassertemperaturen von 22 Grad macht sich Sandra auf ihren 2.8 Kilometer langen Wasserweg zur Bodenseearena. Ein leichter Wind weht über den See, es ist kaum Wellengang auszumachen. In 0:54:57 h konnte sie den Chip an Peter weitergeben.

Die Bike-Strecke führt am Flowing Sunday über 57 Kilometer von Kreuzlingen nach Frauenfeld. 820 Höhenmeter sind zu bewältigen. Das Rennen war extrem schnell und konditionell sehr anspruchsvoll. Immer wieder Anstiege und heiss wars auch noch! Aber Peter gab dem Pneu zu tun, trat in die Kurbel und schickte Gaby nach  2:43:32 h auf die Strecke.

Gaby erwische mit Peter zusammen den heissesten Zeitpunkt des Tages. Es wehte kaum ein Lüftchen und trotzdem galt es die Strecke von 70 km mit 1200 Hm im Tempo zurückzulegen, was Gaby auch sensationell erledigte... 2:52:29 h (Schnitt: 24,4 km/h).

Nun ging es auf die letzte Etappe für Christoph und auch dem gesamten Gigathlon. 24 km mit 590 Hm stehen auf dem Plan. Christoph düste über die Strecke und konnte das erfrischende Gewitter sogar geniessen, da er bereits die bei Nässe "gefährlichen Passagen" hinter sich hatte. Völlig durchnässt kam er mit einem Lächeln im Gesicht auf die Zielgerade. Mit seiner Zeitvon 1:54:13 h konnte sich das rum3ber-Team am Ende den Gesamtrang 222 (von 842 Teams) sichern in einer Gesamtzeit von 20:28:59 h.

SUPERKLASSE!

Die Bilder