Unsere Sommerferien verbrachten wir in diesem Jahr mit einer Sizilienrundreise vom 17. Juni bis zum 3. Juli 2026. Von Zürich flogen wir über Rom nach Catania, wo wir unseren Mietwagen entgegennahmen. Am selben Tag steuerten wir unser erstes Ziel an, Siracusa, am Südostzipfel Siziliens.

Unsere Reisekarte mit den sieben Stationen.
1 – Siracusa
In Siracusa lag unsere Bed&Breakfast-Unterkunft (Ninfeo Siracusa) etwas ausserhalb, doch der Weg zur Altstadt war problemlos zu Fuss machbar. Wer Siracusa sagt, meint eigentlich die Isola di Ortigia. Diese Insel ist überzwei kurze Brücken mit der Neustadt verbunden und beheimatet den touristisch interessanten Teil, die Altstadt.
Dort verbrachten wir 3 Tage. Ortigia bietet viele Sehenwürdigkeiten, wie die Kathedrale, winzige Badestellen entlang der Stadtmauer, sowie das Castello Maniace, eine Festungsanlage die den natürlichen Hafen gegen das offene Meer absichert. Wer sich das auf der Karte anschaut, versteht sofort die strategische Bedeutung dieser Festung.
Am zweiten Tag hatten wir abends eine Food-Tour gebucht. Solche Touren haben wir schön des Öfteren gebucht, weil sie eine schöne Kombination von Stadtführung und dem Kennenlernen des lokalen Essen bieten. Während der 3-stündigen Tour besuchten wir den Apollotempel, die Fontana di Diana, den Mercato di Ortigia und die Largo Antonello Gagini.
Auch kulinarisch wurde viel geboten, wie z. B. die berühmten Arancini (kegelförmige Reisbälle mit Ragout-Füllung), eine Impanata Calzone mit verschiedenen Füllungen und Paninetti mit lokal hergestellen Käsesorten und Wurstwaren. Bei den Süssspeisen durfte eine Zitronengranita nicht fehlen und eine Cannoli war auch dabei. Aber bitte nur in der Originalversion mit einer Ricotta-Füllung aus Schafsmilch in einer knackigen Waffel, die über einem heissen Metallriegel geformt und gebacken wird.
Halt, die wichtigste Speise habe ich vergessen. Es ist die Caponata Siziliana. Es ist eines der bekanntesten Gerichte der sizilianischen Küche und verkörpert die perfekte Balance zwischen süßen, sauren und herzhaften Aromen. Ursprünglich als Arme-Leute-Essen bekannt, hat sie sich zu einer kulinarischen Spezialität entwickelt, die sowohl als Vorspeise, Beilage oder Hauptgericht serviert werden kann. Die Hauptzutaten sind Auberginen, Tomaten, Sellerie, Oliven und Kapern, die in einer leicht süß-sauren Sauce geschmort werden.
Die Sizilianische Caponata wird traditionell kalt oder lauwarm auf Pasta oder Brot serviert und eignet sich hervorragend zum Vorkochen – am nächsten Tag schmeckt sie sogar noch intensiver! Diese Spezialität spiegelt die kulturelle Vielfalt Siziliens wider, mit Einflüssen aus der arabischen, spanischen und griechischen Küche.
2 – Agrigento
3 – Trapani
4 – Palermo
5 – Cefalù
6 – Milazzo
7 – Taormina
Bilder
Mein Geburtstagsgeschenk für Martina brachte uns in der letzten Aprilwoche endlich nach Dubrovnik. Diese Reise war schon lange geplant, scheiterte aber immer an ungünstigen Flugverbindungen. Doch dieses Mal hat es geklappt, obwohl die Flugzeiten alles andere als ausschlaffreundlich waren. Am Sonntag, 26. April, flogen wir in aller Frühe los. Dadurch hatten wir einen halben Tag Zeit, um uns am Zielort umzusehen.
Unsere Rundreise durch den Norden Spaniens war für 2020 geplant, konnte jedoch aufgrund der Pandemie nicht stattfinden. Da uns die grobe Route klar war, mussten nur die Unterkünfte neu geplant und gebucht werden. Vom 13. Juni bis zum 4. Juli 2025 durchfuhren wir die fünf Provinzen Kastilien-León, Baskenland, Kantabrien, Asturien und Galicien.
Vom 28. bis 31. Mai 2025 durfte ich meine Geburtstagsreise nach Luxemburg Stadt einlösen. Mit dem Zug sind wir bequem in ca. viereinhalb Stunden und nur 2 mal Umsteigen in Luxemburg angekommen. Da in der Stadt der öffentliche Verkehr sowohl für Anwohner als auch für Touristen kostenlos ist, konnten wir einfach in das nächste Tram steigen und waren in Nullkommanichts beim Hotel, welches mitten in der Stadt am Place Guillaume II lag