Sport ist eine Methode, Krankheiten durch Unfälle zu ersetzen.

Gorge du VerdonDie elften Days of Thunder führten uns vom 31. August bis zum 7. September durch den Schweizer Jura in die Region "Provence - Alpes - Côte d'Azur". Diese Tour darf man nicht mit der "Route Napoléon" oder gar mit der "Route des Grandes Alpes" verwechseln. Nein, in diesem Jahr waren wir deutlich genügsamer. Statt der Anzahl Pässe, wurden die Hügel und schwungvollen Kurven gezählt. Der eigentliche Plan war, die Strecke zu viert zu geniessen; Torsten, Udo, Michael und Ralf wollten eine Woche lang den besonderen Charme der Provence erleben. Leider konnten wir nur zu dritt starten, da Udo aus persönlichen Gründen nicht mitfahren konnte. Das war sehr schade.

Trotzdem war es eine gelungene Woche. Das Wetter spielte mit und die schönen Landschaften entschädigten uns sogar für das Zudrittsein. Ein Dreierzimmer ist immer günstiger als zwei Doppelzimmer und die Überholvorgänge sind einfacher wenn nur der dritte Mann nicht mitkommt :) Es gab weder Unfälle noch Streitereien und die Pannen waren überschaubar.

Das Beste war der Extratag, der uns durch meine Fehlberechnung beschert wurde: Welcome to St. Tropez.

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Cortina d'AmpezzoIn diesem Jahr waren unsere Days of Thunder als Sternfahrt ausgelegt. Vom unserem Quartier in Cortina d'Ampezzo aus, wollten wir die Dolomiten in allen Himmelsrichtungen erkunden. Die einwöchige Tour begann am 1. und endete am 8. September. Die alte Truppe mit Torsten, Udo und Ralf wurde durch Martin als Neuzugang ergänzt.

Während Torsten und Udo am Samstag mit den Motorrädern auf dem Hänger anreisten, fuhren Martin und ich bereits am Freitag in Zürich los. Gründe dafür waren die lange Strecke (450 km) sowie das schlechte Wetter. Anfahrt über das Engadin und durch das Vinschgau war sehr nass. Auch der zweite Teil von Schluderns bis nach Cortina verlief im Regen.

Obwohl Torsten und Udo im Trockenen anreisten, war ihr erster Tag auch nicht sonderlich angenehm, weil ein Stau auf der Brennerautobahn die Fahrtzeit auf 15 Stunden verlängerte. Entschädigt wurden wir alle durch die freundliche Begrüssung im Hotel Barisetti und die ersten Bierchen.

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Ace CafeGemütlich in den Bergen cruisen kann ja jeder. Deshalb gab es in diesem Jahr einen "Days of Thunder Special Event", die England-Tour zum Ace Cafe nach London und die Teilnahme am Brighton Burn-Up. Das Ace Cafe ist eine Raststätte in Stonebridge, nordwestlich von London. Es spielt in der Motorrad-Subkultur eine wichtige Rolle als Treffpunkt und Veranstaltungsort und prägte den Begriff Cafe Racer. Seit der Wiedereröffnung des Ace Cafes 2001 trifft sich die Szene einmal jährlich dort zum "Ace Day" und um gemeinsam den Brighton Burn-up zu fahren.

Jedes Jahr möchte ich eine solche 2500 km Tour nicht machen müssen aber einmal in der Dekade liegen diese Extravaganzen drin. Das letzte Erlebnis ähnlicher Art war unsere Tour zur Tourist Trophy auf die Isle of Man vor sieben Jahren. Das Ace Cafe ist einer dieser speziellen Orte an denen jeder Motorradfahrer einmal im Leben gewesen sein muss.

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DoT 2016Alle Jahre wieder kommen die Days of Thunder - dieses mal mit neuer Besetzung und in bekanntem Terrain. Vom 3. bis 11. September 2016 fuhren wir (Torsten, Udo und Ralf) quer durch die Schweiz auf die Route de Grandes Alpes und über Italien zurück in die Schweiz.

Udo und Torsten reisten am Samstag mit den Motorrädern auf dem Hänger aus Deutschland an. Wir trafen uns am Samstagabend bei Ralf in Weiningen. Am nächsten Morgen ging es bei angenehmem Wetter quer durch die Schweiz über Luzern das Emmental und das Simmental über den Schallenbergpass hinab ins Rhonetal bis nach Martigny wo wir unser erstes Lager im Hotel Forclaz Touring aufschlugen.

 

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DoT 2015Man muss diesen Artikel nicht verstehen. Oberflächlich betrachtet handelt es sich um den Reisebericht zu den 'Days of Thunder 2015' die vom 13. - 19. Juni 2015 in Mittelösterreich und Slowenien stattfanden. Die wahre Bedeutung des Geschriebenen erschliesst sich jedoch nur den Mitreisenden und setzt die Kenntnis einer 25-jährigen Clubhistorie und deren Begleitumstände voraus.

Die 'Serpendipität' ist bekanntlich das Mass für die Kurven pro Kilometer und ist ein wichtiges Qualitätskriterium für DoT-Touren da Biker Kurven lieben. Eine ähnliche Club-Metrik ist das 'Spa' (Seals per acre), also die Anzahl von Seehunden pro Acker. 'Spa' kann im Rahmen der diesjährigen Tour jedoch auch als Serendipität des fünften Tages ausgelegt werden an dem wir unverhofft in den Genuss eines Bades vor den Aperölchen kamen.

Aber Achtung! Die Serendipität ist nicht mit der Serpendipität zu verwechseln.

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