Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.

NeapelWegen der fortgeschrittenen Jahreszeit führte uns Martinas Geburtstagsreise in warme Gefilde. Neapel war das Ziel unserer Reise vom 13. bis 15. Oktober 2017. Neapel bietet im Oktober angenehme Temperaturen um die 26 Grad. Genau das Richtige um den bei uns vergangenen Sommer ein letztes Mal zu geniessen bevor bei uns zuhause die Herbstkälte einsetzt.

In anderthalb Stunden gelangt man von Zürich mit dem Flugzeug nach Neapel und fährt mit dem Taxi in knapp 20 Minuten bis in die Altstadt. Dort befand sind unser Appartement Spinacorona, ein Juwel inmitten der morbiden alten Gassen. In Neapel trifft man auf das wahre Italien: 'dolce far niente' vereint sich mit Bergen von Müll und Bettlern. »Vedi Napoli e poi muori« kann man zum Guten oder Schlechten auslegen; hier kann man im Dreck sterben oder aufgehen im süssen Nichtstun. Wir entschieden uns für Letzteres und hatten ein geniales Wochenende zwischen zweieinhalb-tausend jähriger Geschichte, erquickendem Strassenleben und einer letzten Sommerfrische auf dem Meer.

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PortweinRalf Baier hatte eine gute Idee für eine Wochenendtour im späten September. Über seine Firma hatte er die Besichtigung einer Portwein-Quinta im Hinterland der Stadt Porto organisiert. So flogen wir am Donnerstagabend, den 28. 9. 2017, zu siebt in die nordportugiesische Stadt Porto am schönen Rio Douro. Mit von der Partie waren Ivanka und Michael, Francy und Ralf sowie Pascal und wir beide. Unsere Unterkunft in den bnApartments Carregal war vom Feinsten; ein ehemaliges Musik Konservatorium lud in seinen riesigen Räumen und der schönen Gartenanlage mit Pool zum Verweilen ein.

Zum Verweilen blieb jedoch wenig Zeit, da wir ein volles Programm für die drei Tage in Porto hatten:

 

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OsloFast wäre ein Jahr vergangen, aber vom 16. - 18. September schafften wir es doch noch mein Geburtstagsgeschenk vom letzten Dezember einzulösen, die Reise nach Oslo in Norwegen. Am Donnerstagabend flogen wir mit der Swiss nach Oslo und nahmen den Schnellzug 'Flytoget' bis zum Bahnhof in der Stadt. Von dort aus war es ein kurzer Fussweg bis zu unserem Hotel 'Scandic Karl Johan' ganz nahe beim Stortinget, dem norwegischen Parlament. Wer in der Schule aufgepasst hat bzw. wie wir Island besucht hat, erkennt das nordische Wort 'Thing' im Namen, also die Volksversammlung.

Im Jahre 1624 wurde Oslo nach einem grossen Brand neu aufgebaut und zu Ehren des damaligen Königs Kristian IV. in Christiania umbenannt. Erst 1924 erhielt die Stadt im Zuge der norwegischen Eigenständigkeit wieder den ursprünglichen Namen Oslo. Ein Kosename der Stadt ist Tigerstadt nach einem Gedicht von Bjørnstjerne Bjørnson. In diesem Gedicht wird Oslo als gefährliche und unbarmherzige Stadt beschrieben. Vor dem Rathaus und vor dem Bahnhof erinnern Tigerskulpturen an diesen Namen, der seinen negativen Klang inzwischen verloren hat.

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Wandern im Tessin"Wandern im Tessin" - das war unser Plan für die Sommerferien 2017. Und zwar nicht nur ein, zwei Tage, sondern eine ganze Woche lang von Hütte zu Hütte, vom Lago Maggiore bis hoch nach Airolo vom 26. August bis zum 2. September. Die Wetteraussichten versprachen viel Sonne bei Temperaturen um die 28 Grad.

Unsere Wanderung begann nach einer angenehmen Anfahrt mit der SBB in Tenero am Fusse des Verzasca-Tals. Von dort aus wollten wir das Tal hinaufwandern und am vierten Tag ins Maggia-Tag wechseln. Dort war ein Pausentag in Fusio eingeplant bevor wir in den folgenden zwei Tagen die Berge Richtung Airolo übersteigen wollten. Wie so oft, kam alles ganz anders - aber lest selbst.

 

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QuintenViele Male sind wir über die Autobahn oder im Zug am Walensee vorbeigerauscht; viele Male wollten wir die Churfirsten besteigen oder die Nordküste des Sees bewandern. Die Karwoche 2017 brachte Abhilfe. Am Karfreitag stiegen wir (leider zu spät) in den Zug und fuhren nach Walenstadt und mit dem Postauto bis zur Reha-Klinik von Walenstadt-Berg.

Unser Plan war, von hier aus auf die Alp Tschingla aufzusteigen um von dort aus auf dem höchstmöglichen Weg über die Alp Tschingla die Churfirsten bis nach Weesen zu traversieren.

Doch es kam ganz anders.

 

 

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